Beschaffungsstrategie

Dein Beschaffungsziel lautet, dass du internationaler (=günstiger) einkaufen solltest?

Eine kurze Geschichte aus der supplyChange Welt:

Dein Vorgesetzter setzt dir das Ziel, dass du mehr Wettbewerb für deine Lieferanten hineinbringen solltest? Die bekannten Lieferanten werden als nicht mehr passend angesehen und sind sowieso viel zu teuer?

Wenn du als Einkäufer mit solchen Forderungen konfrontiert wirst, gilt es, die richtige Strategie für eine globales einkaufen (global sourcing) zu wählen? Das ganze Sortiment zu verlagern wäre wohl nicht das Richtige? Und wenn verlagern, wohin?

Solche Forderungen stehen bei ganz vielen unserer Kunden immer wieder an. Teils sind dies gesetzte Ziele der Abteilung und teils besteht der Wunsch selbst im Einkäuferherz, die richtigen Lieferanten zu haben mit den optimalsten Konditionen.

Einer unserer Kunde stellte an die Beschaffungsabteilung genau diese Forderung. Die Einkäufer sollten soviel wie möglich bei der Tochtergesellschaft in China einkaufen. Doch, welche Teile verlagern? Wie vorgehen für eine solche Verlagerung? Schnell war klar, dass in einem Projektgeschäft das hohe Einkaufsvolumen für bestimmte Teile nicht gegeben ist und der Aufwand für eine Beschaffung in Fernost nicht optimal schien. Was aber tun? Resignieren und weiterhin die Lieferanten in der Schweiz berücksichtigen?
Zusammen mit den Einkäufern konnten wir die Sortimente der Hauptlieferanten von Zeichnungsteilen genauer prüfen und die Teile herauspicken, welche regelmässig beschafft werden. Anstatt diese jedoch in China anzufragen, konnte auf unser bekanntes Netzwerk in Osteuropa zurückgegriffen werden. Diese Lieferanten sind sich gewohnt mit den Anforderungen von Schweizer Unternehmen zu arbeiten und eine schrittweise Verlagerung in eine globalere Richtung fand statt.

Besonders erwähnenswert ist, dass die aktuellen Lieferanten von Anfang an in die neue Strategie miteinbezogen wurden und sie ebenfalls die Chance erhielten, ihre Produktionsprozesse zu optimieren. Wer sich also mit solchen Themen beschäftigt tut gut daran, einen supplyChange-Ansatz zu wählen und sich folgende Fragen zu stellen:

  1. Hat unser Unternehmen ein Sortiment, welches regelmässig bezogen wird?
  2. Ist das Volumen ausreichend um in grösserer Menge auf dem internationalen Markt zu beziehen?
  3. Sind die Spezifikationen ausreichend? Oder müssen Musterteile bereitgestellt werden für einen Lieferantenwechsel?
  4. Kann der aktuelle Lieferant als Partner in die Strategie miteinbezogen werden, um ebenfalls die Chance für eine Optimierung zu haben? Sei partnerschaftlich und transparent mit den Partner.
  5. Kannst du die Strategie in kurzen Worten erklären und in Kennzahlen ausweisen?

Mit diesen wenigen Fragen kann bereits ein grosser Schritt in eine optimierte globale Beschaffung gemacht werden. Vielleicht lohnt es sich sogar einfach auszuprobieren, bevor auf vielen Powerpoint-Folien eine Strategie aufgezeichnet wird?

Willst auch du rasche Erfolge (QuickWins) für die Beschaffung? Wir helfen dir gerne zusammen mit deinem Team, die Sicht auf das Sortiment und die Beschaffungsmöglichkeiten zu ändern.

Genau das macht ein supplyChange aus.

Wünschst Du dir Support, um diesen Weg raus aus der Komfortzone zu gehen?

Dann lass uns einen Termin vereinbaren, damit wir Dich ganz individuell unterstützen können.